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Rudern

Mannheimer Frühregatta


Am 19. und 20. April fand im Mannheimer Mühlauhafen die 26. Oberrheinische Frühregatta für Juniorinnen und Junioren statt. Zu diesem Wettkampf hatten Vereine aus ganz Deutschland insgesamt 888 Jugendliche gemeldet, die sich nach dem langen Wintertraining endlich wieder auf dem Wasser miteinander messen wollten.
MannheimVom Ingelheimer Ruderverein starteten 5 Athletinnen. Milena Hangen und Katja Breier konnten an beiden Tagen den Leichgewichts-Doppelzweier der A Juniorinnen souverän für sich entscheiden. Im Leichtgewichts Einer A erreichte  Milena Hangen einen guten zweiten Platz, nur geschlagen von der Gegnerin aus Frankfurt Fechenheim. Bei den B Juniorinnen stellten sich Jessica Beer und Stephanie Hang der Konkurrenz im Doppelzweier. Mit ihrem 30 Jahre alten Holzboot, welches durchaus als „Oldtimer“ unter den Rennbooten bezeichnet werden darf, wurden sie vor den Rennen von so manchem Gegner und Schiedsrichter belächelt. Davon unbeeindruckt konnten sie jedoch an beiden Tagen der Konkurrenz auf und davon fahren und anschließend am Siegersteg anlegen. Einen weiteren Sieg erruderte Jessica Beer samstags im Juniorinnen B Einer, sonntags belegte sie hier einen guten 2. Platz hinter der Ruderin aus Esslingen. Franziska Linden, eigentlich ein Leichtgewicht der Altersklasse Frauen B, musste zusammen mit ihrer Rüsselsheimer Partnerin im „schweren“ Frauen A Doppelzweier  starten, da in ihrer Altersklasse kein Rennen ausgeschrieben war. Trotz großem Kampfgeist konnten sie bei der körperlich überlegenen Konkurrenz nicht mithalten und belegten die Plätze 5 und 6. Im Einer der Frauen B erreichte Franziska einen beachtlichen 3. Platz, nur knapp hinter den Ruderinnen aus Mannheim und Bad Kreuznach. Mit 5 Siegen in  der Tasche kehrten Trainer und Aktive sehr zufrieden von der Regatta zurück.

Ingelheimer Ruderverein erfolgreich bei Salinental-Lauf


Am 13. Januar nahmen 11 Jugendliche des Ingelheimer Rudervereins am alljährlich stattfindenden Salinentallauf in Bad Kreuznach teil. Die Laufstrecke bestand aus einem Rundkurs entlang der Salinen und der Nahe, wobei die Läufer je nach Altersklasse zwischen 2000 und 7200m zurücklegen mussten.

startBei nebelig trübem Himmel und Temperaturen um den Gefrierpunkt ging Tim Lischke als erster an den Start. Er erkämpfte sich über die 2000m Strecke einen beachtlichen 8. Platz. Im Lauf der Juniorinnen C über 2000m wurde es für Nadine Beer, Lucia Sacher und Eva Linden Ernst. Alle erstmals dabei, beendeten sie ihr Rennen bravourös mit den Plätzen 3, 6 und 11 und errangen damit den 2. Platz in der Mannschaftswertung.  Jessica Beer und Stephanie Hang mussten in der Altersklasse der Juniorinnen B 4600m zurücklegen und erreichten nach einem tollen Endspurt als 4. und 5. das Ziel. Bei den Juniorinnen A über 5400m erlief sich Milena Hangen wie schon im letzten Jahr einen souveränen Sieg, Katja Breier wurde Dritte, Nina Lischke Vierte. Damit holten sich die jungen Damen den 1. Platz in der Mannschaftswertung. Franziska Linden belegte in der offenen Klasse der Frauen über 5400m den 3. Platz, ebenso Maximilian von Garrnier in der offenen Klasse der Männer über 7200m. Diese Laufergebnisse sind sehr erfreulich, da fast alle Ingelheimer Ruderinnen als jüngerer Jahrgang in ihrer Altersklasse antreten mussten, dabei aber viele der älteren Läuferinnen hinter sich lassen konnten.

Jugend trainiert für Olympia


Da wir, die Mannschaft des Sebastian Münster Gymnasiums mit Lisa Mohr, Jessica Beer, Milena Hangen, Nina Lischke und Steuerfrau Nadine Beer uns im Mai 2008  erfolgreich für JtfO qualifizierten, durften wir nun gemeinsam nach Berlin anreisen. Und so trafen wir uns Sonntagmorgens am 21.9.o8 mit unserer Lehrerin Frau Krug am Ingelheimer Bahnhof. Nach dem Abschied von unseren Eltern begann die lange Zugfahrt. Einen Schrecken bekamen alle, als Jessica feststellte, dass sie den falschen Pass eingepackt hatte¬ - ohne Pass kein Start. Zum Glück konnten wir die Eltern erreichen und der Pass per Fax in unser Hostel geschickt werden. Nach der langen Fahrt kamen wir gut in Berlin an. Am Hauptbahnhof ging es direkt zur Akkreditierung, wo wir einen Aktivenpass und jede Menge Werbegeschenke bekamen. Als wir dann endlich im Hostel ankamen, brauchten wir erst mal etwas zur Entspannung und trugen Gesichtsmasken auf. Nach dem Abendessen und einer erholsamen Nacht ging’s am Montagmorgen zur Regattastrecke Grünau zum Training. Nass und durchgefroren genossen wir anschließend erstmal ein Dauerduschen. Nachmittags zogen Milena, Jessica, Nadine und Frau Krug zum Shopping los, während Nina fleißig Bio lernte und Lisa ein Nickerchen hielt.  Anschließend machten wir uns für das Musical “Mama Mia“ fertig, die Aufführung war ein echtes Highlight. Am nächsten Morgen begann für uns die Regatta. Im Vorlauf belegten wir den 2. Platz, und mussten daher nachmittags noch mal im Hoffnungslauf antreten. Dort siegten wir und zogen so ins A-Finale ein. Zurück im Hostel  gingen wir nach dem Abendessen frühzeitig ins Bett, da wir am nächsten Tag fit sein wollten.
trainingNach einem leckeren Frühstück ging’s Mittwochfrüh wieder zur Regattastrecke – Finale. Einrudern, Mannschaftsbesprechung, Klogang und dann, mit dem Ziel aufs Treppchen zu kommen, an den Start. rennenDieser gelang uns großartig und so konnten wir gleich die Führung übernehmen. Bis knapp zur Streckenhälfte blieben wir an der Spitze, dann jedoch kamen die Boote aus Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern und Berlin gleichauf. In einem spannenden Endspurt gelang es uns den 3. Platz zu erkämpfen, wobei wir uns besonders darüber freuten, die Sportschule Potsdam hinter uns gelassen zu haben. Zur Belohnung spendierte Frau Krug jedem einen großen Eisbecher. Ein besonderes Erlebnis war am Abend die große Siegerehrung der Platzierten aller teilnehmenden Sportarten. Viele bekannte Sportler wie z.B. Marcel Hacker, Renate Lingor und selbst Angela Merkel waren da, um die Sportler zu ehren. Aufgelockert wurde das Programm durch Biker, Musikgruppen, Break-Dancer und viele andere Darbietungen. Unsere letzten Kraftreserven verbrauchten wir dann in der Disco. Es war ein toller Abend.
Donnerstags machten wir uns mit dem Zug wieder auf den Rückweg und kamen müde aber glücklich zuhause an.

Deutsche Sprintmeisterschaft in Eschwege


Die am 12.10.08 in Eschwege ausgetragenen deutschen Sprintmeisterschaften waren ein weiterer Höhepunkt in der bis dorthin recht erfolgreichen Regattasaison 2008, die damit auch endet. Die im Nordhessischen Eschwege neu angelegte Regattastrecke mit sechs Bahnen und Albanosystem, bot für alle Teilnehmer ideale Bedingungen, um die Meister über die 350m Sprintstrecke zu ermitteln. Wir vom RVI nahmen zum ersten Mal an den dt. Sprintmeisterschafen teil. Die Atmosphäre auf einer Sprintmeisterschaft (350m) ist mit der von Regatten über die Olympischen Distanz (2000m) nicht vergleichbar. Durch die kurze Wettkampfstrecke ist eine schnelle Rennreihenfolge möglich, die Rennen gehen sehr oft so knapp aus, dass nur das Zielfoto Aufschluss über den Zieleinlauf geben kann. Die kleinste Konzentrationsschwäche kann auf die 350m schon die Titelträume platzen lassen. So kommt beim Zuschauer an der Regattastrecke nie Langeweile auf. Kommt es doch mal zu einer kleinen Verzögerung, wird das Publikum mit Zusatzinformationen über Rennen und Aktive versorgt oder mit Musik unterhalten. So wundert es nicht, dass auch wir sofort von dieser Atmosphäre mitgerissen wurden und auf unsere Rennen hinfieberten.
Wir hatten in zwei Rennen gemeldet. Als erstes waren Nina Lischke, Milena Hangen, Katja Breier und Schlagfrau Lisa Mohr im Juniorinnen A Doppelvierer ohne Steuerfrau gefordert, sich ca. 70 sec voll zu konzentrieren - solange dauert es im Doppelvierer in etwa die 350m zurückzulegen. Die vier kamen gut vom Start weg und bis 50m vor dem Ziel sah es auch so aus als könnten sich die  Mädels aus unserem Verein einen Edelmetall-Platz errudern. Doch leider wurden sie im Endspurt noch von der Vierer Crew vom Crefelder RC überspurtet und auf den undankbaren vierten Platz verwiesen. Wie knapp die Rennen ausgehen zeigt, dass die ersten vier Boote innerhalb von 1,3 sec. die Ziellinie überquerten.
Nur zwölf Minuten nach dem Viererrennen machten Stephanie Hang und Jessica Beer am Startnarren fest um im Juniorinnen Doppelzweier B mit um den Titel zu fahren. Wie bei allen Rennen der Sprintmeisterschaften lag auch in diesem Rennen das Feld bis zum Ziel dicht beieinander. Stephanie und Jessica lagen genau wie zuvor ihre Vereinkameradinnen im Doppelvierer vom Start weg auf einem Medaillenplatz. Sie konnten sich am Ende über den Gewinn der Bronzemedaille freuen und durften das erste Mal das Gefühl genießen, bei nationalen Titelkämpfen auf dem Treppchen zu stehen. Siegerinnen in diesem Rennen waren die Ruderinnen vom Crefelder RC vor der Rudergesellschaft Waiblingen.
Wenn alles klappt, werden wir auch in der nächsten Saison wieder bei den Sprintmeisterschaften dabei sein.

Regatta Schierstein


Mit acht Siegen für unseren Verein kamen wir am 14.09.08 von den Wasserspielen der 53. Kurzstreckenregatta aus dem Schiersteiner Hafen nach Ingelheim zurück.
Regen und Wind machten den Schiersteiner Hafen eigentlich mehr zu einem Surfer- und Wellenreiter Paradies als zu einer Regattastrecke für Ruderer. Aber zum Glück für uns RVIler, sind wir durch unser Trainingsrevier solche Wasser- und Windbedingungen zur genüge gewöhnt. So verwundert es auch nicht, dass unsere Aktiven mit den schwierigen Wasserverhältnissen sehr gut zurecht kamen und 8 Mal als erste die Ziellinie überquerten.  
JFB2xJessica Beer und Stephanie Hang gingen, wie schon so oft in dieser Saison, als erste für den RVI an den Start und gewannen an beiden Regattatagen den Juniorinnen Doppelzweier B. Katja Breier (noch Juniorin) und Franziska Linden taten es den beiden gleich und gewannen ebenfalls mit deutlichem Abstand zu den gegnerischen Booten an beiden Tagen den LGW Seniorinnen Doppelzweier B. Franziska Linden erruderte außerdem an beiden Regattatagen im Seniorinnen Einer B den zweiten Platz. Im Juniorinnen Einer B startete Antonia Hengst. Da sie noch nicht so lange im Rudergeschäft, ist tat sie sich mit den schwierigen Wasserverhältnissen im Einer schwer und belegte samstags den dritten Platz und sonntags den zweiten Platz. Im Juniorinnen Doppelzweier A belegten Katja Breier und Milena Hangen
Silke_1x am ersten Regattatag den zweiten Platz hinter der Junioren Weltmeisterin C. Karches und ihrer Partnerin C. Seck (Deutsche Meisterin) vom Mainzer RV.  Tags darauf konnten Katja und Milena bei extrem starkem Wind und hohem Wellengang diese starke Konkurrenz aufgrund ihrer sauberen Technik sogar schlagen und Platz Eins errudern. 

Silke Mohr, die vor einer Woche bei ihrer ersten Regatta noch den 2. Platz belegte, durfte sich in Schierstein an beiden Tagen in die Siegerliste eintragen. Sie kämpfte sich bravourös durch das wellige Hafenbecken und ließ ihren Konkurrentinnen keine Chance.

Silke_1xDen Abschluss an beiden Wettkampftagen bildete das Doppelvierer Rennen mit Steuerfrau der B Juniorinnen. Hier starteten Stephanie, Jessica, Antonia (alle RVI), und Stephanie Seck (Mainzer RV) mit Steuerfrau Katja (RVI). Sie konnten einmal den ersten und einmal den zweiten Platz errudern, was für ein nicht eingefahrenes Boot bei diesen Verhältnissen beachtlich war.

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Rudern gehört zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen. Rudern trainiert Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf.

Das Verletzungsrisiko ist sehr gering ist, daher hat Rudern einen hohen gesundheitlichen Wert und eignet sich besonders gut zur Rehabilitation und zur gesundheitlichen Prävention.

Rudern kann ab einem Alter von ca. acht Jahren (je nach Körpergröße, Wettkampfrudern ab einem Alter von zehn Jahren) bis ins hohe Alter betrieben werden.

Rennrudern als Leistungssport fordert aufgrund des hohen Trainingsaufwandes und der hohen Belastungen den Einsatz der ganzen Persönlichkeit.
Erfolge können nur durch systematisches Training über das ganze Jahr hinweg erreicht werden. Das Training auf dem Wasser wird durch Kraft- und Konditionstraining ergänzt.

Interessierte können sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden, Trainingszeiten findet ihr hier.

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