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Rudern

Südwestdeutsche Meisterschaft in Niederhausen

 

Am Samstag, den 6. September begannen die Titelkämpfe um die Südwestdeutsche Meisterschaft mit den Vorläufen der Kleinboote.  Hier starteten Jessica Beer im Juniorinnen B Einer, Lisa Mohr mit Milena Hangen im Juniorinnen A Doppelzweier, Stefanie Hang mit Jessica Beer im Juniorinnen B Doppelzweier und Franziska Linden mit Katja Breier im LGW Seniorinnen A Doppelzweier. Wie auch im Vorjahr schafften alle RVI Boote den Sprung in die Finals, die Samstagnachmittags ausgetragen wurden.
In den Finals hieß das Motto für unsere Aktiven dann „Mal schauen was geht“, denn so ein Traumergebnis wie im vergangen Jahr, wo wir 6 Meistertitel errudern konnten, würde dieses Jahr unmöglich zu wiederholen sein, da unsere Mädels in dieser Saison die jüngern Jahrgänge in ihren Altersklassen sind.
Den Auftakt in den Finalläufen bestritt Jessica Beer im Juniorinnen Einer der Jahrgänge 92/93. Sie versuchte als jüngste im Feld der Finalistinnen den Titel ihrer Vereinskameradin Lisa Mohr aus dem Vorjahr zu verteidigen. Dies würde nicht einfach werden, waren ihre Gegnerinnen doch Einer-Spezialistinnen wie z.B. die viert platzierte der DJM im Einer K. Sauer aus Treis Karden oder Leonie Scheuermann vom Ludwigshafener RV. Trotzdem sah lange so aus, als könne Jessica den Titel in dieser Bootsklasse wieder nach Ingelheim holen. Bis zur 800 m Marke dominierte sie den Rennverlauf und musste sich erst in einem dramatischen Endspurt der Ruderin aus Ludwigshafen mit einer halben Bootslänge geschlagen geben. Aber auch der zweite Platz war in Anbetracht der Konkurrenz eine tolle Sache.
Lisa Mohr und Milena Hangen, die im Vorjahr noch den Titel im Juniorinnen B Doppelzweier gewinnen konnten, schickten sich in diesem Jahr in der Alterklasse A der Jahrgänge 90/91 an, dies zu wiederholen. Sie hatten es in ihrem Finale u. a. mit 2 WM Teilnehmerinnen aus Koblenz und einer deutschen Jugendmeisterin aus Mainz zu tun. Doch Lisa und Milena gingen diese Herausforderung gelassen an. Sie fuhren vom Start weg ein starkes Rennen, in dem sie die WM Teilnehmerinnen aus Koblenz permanent unter Druck setzten. Mit einer dreiviertel Länge hinter diesen beendeten sie das Rennen auf Rang zwei vor den weiteren Booten aus Koblenz und Mainz. Ein schöner Erfolg.
Im LGW Frauen Doppelzweier gingen Franziska Linden und Katja Breier (noch Juniorin) an den Start. Wie schon in den beiden vorherigen Finals mit RVI Beteiligung, war auch dieses Rennen bis kurz vor dem Ziel völlig offen. Die beiden kämpften, legten sich mächtig in die Skulls und konnten sich, wie auch schon ihre Vereinskameradinnen zuvor,  über einen sehr guten zweiten Platz freuen.
Das letzte Finale am Samstag bestritten dann die B Juniorinnen der Jahrgänge 92/93 Stephanie Hang und Jessica Beer im Doppelzweier. Sie galten als Favoritinnen auf den Titel in dieser Bootsklasse. Dies hatten sie auch schon im Vorlauf mit der schnellsten aller Vorlaufszeiten unterstrichen. Das Finale verlief dann aus Ingelheimer Sicht auch erwartungsgemäß. Stephanie und Jessica setzten sich vom Start weg an die Spitze des Feldes und gewannen mit drei Sekunden Vorsprung vor Saarbrücken den Titel.
Der Sonntag begann mit den Vorläufen für die Großboote. Wie auch am Vortag erreichten alle RVI Boote die Finalläufe.
JFA4x-Hier waren Lisa Mohr, Katja Breier, Milena Hangen und Nina Lischke im Juniorinnen Doppelvierer A der Jahrgänge 90/91 gefordert. Diese vier jungen Damen konnten im Vorjahr den Titel im Jahrgang B errudern. Dies würde in diesem Jahr sicher schwieriger werden, sitzt  Nina doch nur noch selten im Boot und Katja und Milena sind eigentlich bei den Leichtgewichtsruderinnen zuhause. Umso erstaunter war das fachkundige Publikum an der Regattastrecke, als zweihundert Meter vor dem Ziel das Ingelheimer Boot mit einer Luftkasten Länge das Feld anführte. Sollte sich in diesem Rennen eine Überraschung anbahnen? Der Zieldurchlauf der ersten drei Boote erfolgte innerhalb einer Sekunde. Leider konnten unsere Mädels ihren Vorsprung nicht ins Ziel retten und wurden hinter dem Koblenzer und Mainzer Boot dritte. Trotzdem waren die Vier und auch die Trainer Christian und Andreas hoch zufrieden.
Unser Juniorinnen B Doppelvierer mit Steuerfrau erreichte in diesem Jahr auch wieder das Finale, diesmal aber nicht als reines Vereinsboot, SFB4x+sondern in Renngemeinschaft mit der Rudergesellschaft Speyer. Die fünf Mädels Antonia Hengst, Stephanie Hang, Jessica Beer, Stfr. Nadine Beer (alle vom RVI) und Marlene Gard von der RG Speyer erruderten sich hier den vierten Platz. In Anbetracht der Tatsache, dass Antonia und Marlene erst ihre zweite bzw. dritte Regatta fuhren, ein beachtliches Ergebnis.
Parallel zu den Titelkämpfen wurde die 23. Nahe Regatta ausgetragen, wo unsere Aktiven ebenfalls erfolgreich  waren. So konnten Stephanie und Jessica den Juniorinnen Doppelzweier B und Lisa den Juniorinnen Einer A gewinnen. Franziska erruderte einen zweiten Platz im Seniorinnen B Einer. Antonia Hengst Hengst wurde im Juniorinnen B Einer Dritte. Silke Mohr, das Küken unter unseren Rennruderinnen, erruderte in ihrem allerersten Rennen einen sehr guten zweiten Platz im Mädchen Einer 12 Jahre. Mit etwas mehr Rennerfahrung wäre es sicher noch besser gelaufen, da Silke durch leichtes versteuern die Regattabahnbegrenzug zweimal berührte und dadurch einen möglichen Sieg vergab.

11 Siege bei Mühlheimer Regatta


2 Monate nach den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln, mit anschließender sechs wöchiger Trainigspause, starteten wir am 23. und 24.08.2008 auf der 73. Mühlheimer Kurzstrecken Regatta in die zweite Hälfte der Rudersaison 2008. Bei einer Kurzstreckenregatta beträgt die Wettkampfstrecke für alle Alters- und Leistungsklassen 500m. Wir waren alle sehr gespannt, wo wir nach der langen Trainings- und Wettkampfpause stehen würden.

Lisa_1xDen Auftakt für das erfolgreiche Wochenende machte Lisa Mohr. Lisa ging hoch motiviert in das Rennen. Vor 10 Tagen hatte sie von ihrer Nominierung zur Juniorennationalmannschaft für die 9 Nationen Vergleichsregatta im finnischen Tampere erfahren und wurde so für ihren Einsatz und die Entbehrungen der zurückliegenden 10 Monate belohnt. Sie wollte zeigen, dass sie nicht nur im Riemenzweier,  sonder auch im Einer schnell rudern kann. So entschlossen ließ sie ihrer Konkurrentin aus Frankfurt keine Chance. Lisa setzte sich vom Start weg an die erste Position und behauptete diese auch bis ins Ziel.
Im zweiten Rennen mit RVI Beteiligung starteten im Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgänge 92/93 JFB2xStephanie Hang und Jessica Beer. Die beiden erwischten bei starkem Wind und rauem Wasser keinen guten Start und konnten den dort entstanden Rückstand auf der kurzen Strecke bis ins Ziel nicht mehr aufholen. Sie belegten hinter der Renngemeinschaft aus Limburg und Höchst den zweiten Platz. Dieses Ergebnis galt es am zweiten Regattatag zu korrigieren. Die äußeren Bedingungen waren genau wie am Vortag nicht gut, doch die beiden gingen diesmal konzentrierter zur Sache, ließen den Vortagessiegerinnen keine Chance und verwiesen diese auf Platz zwei.
Steffi_JFB1xAntonia Hengst, Stephanie und Jessica starteten an beiden Regattatagen auch im Juniorinnen Einer B. Für Antonia waren es die ersten Rennen in ihrer noch jungen Ruderinnenlaufbahn. Stephanie ruderte zwar nicht ihre ersten Rennen aber im Einer war es auch für sie eine Premiere. So war es nur verständlich das die beiden sehr aufgeregt waren. Zudem steigerten die schlechten äußeren Bedingungen die Nervosität der beiden Debütantinnen noch zusätzlich. Aber nach erfolgtem Startkommando, war bei beiden nichts mehr von der Anspannung zu sehen. Sie meisterten ihre ersten Einerrennen mit Bravour und siegten jeweils an beiden Tagen mit deutlichem Vorsprung vor ihren Konkurrentinnen. Auch Jessica gewann an beiden Regattatagen souverän ihre Einerrennen.
Franziska Linden ging an beiden Regattatagen im LGW Seniorinnen Einer B an den Start. Ihre Gegnerinnen kannte sie von den Franzi_SFB1xLGFrühjahrsregatten und die Entscheidungen verliefen immer recht knapp. So versprachen diese Rennen spannend zu werden. Franziska zeigte vom Start weg wer auf der Kurzstrecke die Stärkste ist, und durfte zweimal am Siegersteg anlegen. Zudem startete sie mit ihrer Partnerin Laura Schmidt vom Rüsselsheimer Ruder Club noch im Doppelzweier. Leider kam in der Leichtgewichtsklasse kein Rennen zustande, so starteten die beiden in der offenen Klasse. Hier belegte sie an beiden Tagen den sehr guten zweiten Platz.
MilenaKatja2xWie ihrer Vereinskameradin Franziska erging es auch unseren beiden anderen Leichtgewichtsruderinnen Katja Breier und Milena Hangen. In der Leichtgewichtsklasse der Juniorinnen der Jahrgänge 90/91 kamen keine Rennen zustande, sodass sie in der offen Klasse antreten mussten, was beide als nicht so schlimm empfanden, da sie nicht auf ihr Gewicht achten mussten und essen durften was sie wollten. Samstags konnten die beiden ihre körperlich überlegen Gegnerinnen noch mit einem Blitzstart überraschen und siegen. Am Sonntag hatte sich zumindest eine gegnerische Mannschaft auf unsere leichten Schnellstarterinnen eingestellt. Katja und Milena belegten in einem spannenden Rennen einen guten zweiten Platz.


Regatta Hamburg

 

Die am 31.05. und 01.06.08 in Hamburg  ausgetragene Internationale Junioren Ruderregatta mit mehr als 2.000 Teilnehmern, ist die größte in Deutschland. In der zeitlichen Reihenfolge nach den Internationalen Junioren-Regatten in München und Köln, ist sie die Generalprobe schlechthin vor den Deutschen Jugendmeisterschaften.

JFB2xIm ersten Rennen der Regatta, dem Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgänge 92/93, wurde es dann aus Ingelheimer Sicht auch schon direkt spannend, wollten die beiden Ruderinnen Stephanie Hang und Jessica Beer doch zeigen, dass sie national mit zu den Besten in dieser Bootsklasse gehören. Das mit 33 Booten gut besetzte Teilnehmerfeld wurde in sechs Abteilungen gestartet. Das Duo konnte in seinem Lauf  einen zweiten Platz errudern und qualifizierten sich so für das B Finale am Sonntag.  In diesem Rennen belegten sie nach starkem Finish wiederum den zweiten Platz mit der viertschnellsten Zeit aller 33 gestarteten Boote.

JFA2xLWDie im leichten Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgänge 90/91 für den Ingelheimer Ruderverein startenden Ruderinnen Katja Breier und Milena Hangen überzeugten wie auch schon vor 14 Tagen in Köln an beiden Regattatagen mit einer soliden Leistung und belegten samstags den vierten und sonntags den dritten Platz.

JFA2-Für Lisa Mohr und ihre Partnerin vom Mainzer Ruderverein ging es im Juniorinnen Zweier ohne Steuerfrau der Jahrgänge 90/91 um die Qualifikation für den "Süddeutschlandachter", die in einem packenden Rennen über die 2000 Meter Distanz mit Platz drei geschafft wurde.

Auch im Vierer ohne Steuerfrau starteten die beiden Ruderinnen, komplettiert durch Ruderinnen aus Würzburg und München und belegten hier den vierten Platz.

Der Juniorinnen Doppelvierer mit Steuerfrau der Jahrgänge 92/93 in dem die Renngemeinschaft aus Ingelheim/Treis-Karden und Traben-Trarbach vor 14 Tagen in Köln noch für eine große  Überraschung sorgte, wollte in Hamburg zeigen, dass dies keine Eintagsfliege war. Zwar konnte man diesmal nicht siegen, aber die Crew um Schlagfrau Jessica Beer belegte in dem 23 Bootefeld an beiden Regattatagen den sehr guten zweiten Platz.

Gespannt war man auf das letzte Rennen mit Ingelheimer Beteiligung dem Leichtgewichts Doppelvierer ohne Steuerfrau der Jahrgänge 90/91, hatten sich die beiden Ingelheimer Mädels M. Hangen und K. Breier hier doch kurz entschlossen mit zwei Ruderinnen aus Essen zusammen getan. Gegen die eingefahrenen Renngemeinschaften aus Köln/Rauxel/Emscher-Wanne-Eickel und Frankfurt/Mainz/Tübingen hielten sie bis zum dritten Viertel der 2000 Meter Strecke gut mit. Doch dem Endspurt der eingefahren Booten konnte der erstmals zusammen rudernde Vierer nicht folgen und belegte den sehr respektablen dritten Platz.

Alle Mädels werden in 14 Tagen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Köln an den Start gehen.


 

 

 

 

Deutsche Jugendmeisterschaften in Köln

 

Vom 12. – 15. Juni fanden auf dem Fühlinger See bei Köln die Deutschen Jugendmeisterschaften der Ruderer statt.  Diese Regatta sollte der Saisonhöhepunkt für unsere Rennruderinnen sein, mit der Zielvorgabe, mindestes das kleine Finale zu erreichen um hier beim Kampf um die Plätze sieben bis zwölf ein Wörtchen mitzureden. Unsere fünf jungen Damen waren in 4 Bootklassen gemeldet; im Doppelzweier und Doppelvierer mit Steuerfrau der Alterklasse 92/93, sowie im Leichtgewichts-Doppelzweier und Achter der Alterklasse 90/91.

Die Anreise erfolgte schon am Mittwochnachmittag (2 Tage schulfrei…juchhu), abends ein  erstes Training auf dem See, Abendessen (Nudeln) und dann zeitig ins Bett. 

JF2xDonnerstags standen die Vorläufe an, Startzeit 9 Uhr für Jessica Beer und Stephanie Hang im Juniorinnen B Doppelzweier, also um 6 Uhr raus aus den Federn, frühstücken und einrudern. Im Vorlauf waren beide etwas angespannt und es lief nicht so gut. Mit dem 3. Platz konnten sie sich nicht direkt für das Halbfinale qualifizieren und mussten somit freitags in den Hoffnungslauf. Hier lief es dann umso besser, mit dem 2. Platz war der Sprung ins Halbfinale geschafft. Da Stephanie und Jessica nicht nur im Doppelzweier, sondern mit ihren Mannschaftskolleginnen aus Treis-Karden und Traben-Trarbach auch im Doppelvierer mit Steuerfrau starteten, (in dem sie ebenfalls einen Vorlauf und Hoffnungslauf bestreiten mussten und im Endergebnis den 14. Platz belegten), hatten sie zu viel Kraft gelassen, um im Halbfinale des Doppelzweiers das große Finale zu erreichen. Das Saisonziel kleines Finale war jedoch erreicht. In diesem, dem sechsten Rennen für die beiden jungen Ruderinnen innerhalb von vier Tagen, mobilisierten sie dann noch einmal alle Kräfte und wurden hinter der Renngemeinschaft aus Witten/Uerdingen zweite, was im Endergebnis den achten Platz bedeutet. Ein beachtlicher Erfolg, waren die beiden doch die jüngste Crew unter den 12 Finalbooten. Das lässt für die nächste Saison hoffen und ohne Doppelstart ist sicherlich mehr möglich.

JF2xLWIm leichten Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgänge 90/91 gingen Milena Hangen und Katja Breier für den Ruderverein Ingelheim über die 2000m Strecke an den Start. In den Rennen der Leichtgewichtsklasse geht es immer besonders spannend zu, da die Sportler durch die Gewichtsbegrenzung (Durchschnittsgewicht 55 kg) in etwa alle die gleichen körperlichen Voraussetzungen besitzen. So verliefen die Vorläufe der Doppelzweierrennen, in denen sich nur die Erstplatzierten direkt für das große Finale qualifizierten, sehr spannend. Der zweite Platz reichte den Mädels aus Ingelheim dann auch nicht aus, also mussten sie freitags in den Hoffnungslauf. In einem bis zum Ziel spannenden Rennen mussten M. Hangen und K. Breier sich jedoch den Konkurrentinnen aus Bremen und der Renngemeinschaft Emscher Wanne-Eickel-Herten/Bramsche knapp geschlagen geben. Sie belegten den dritten Platz, der den Einzug in das kleine Finale bedeutete, in welchem sie einen guten zweiten Platz hinter den Ruderinnen aus Essen erruderten. Im Endergebnis hieß auch dies Platz acht. Eine gute Platzierung, sind Milena und Katja doch im ersten Jahr ihrer Alterklasse und können in der nächsten Saison noch einmal starten um dann vielleicht eine noch bessere Platzierung zu erreichen. 

JF8+Am Sonntag, dem Finaltag der Meisterschaften, griff dann auch Lisa Mohr in das Regattageschehen ein. Lisa startete hier im Achter, dem Flagschiff einer jeden Regatta. Lisa und ihre Partnerin Marie Theis vom Mainzer Ruderverein trainierten seit Herbst des letzten Jahres nur auf dieses Ziel hin: Qualifikation für den Südteam Achter. In dem so genannten Südteam werden alle Juniorinnen der Alterklasse A der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland gesichtet und nach Leistung eingestuft, um daraus die schnellsten Großboote zu bilden. Nach zahlreichen  Ausscheidungsrennen im Zweier o. Steuerfrau stand nach der Internationalen Junioren Regatta in Hamburg fest, dass sie die Qualifikation geschafft hatten. In einem bei widrigen Wetterverhältnissen verbissen geführten Rennen, in dem kein Boot als erstes eine Schwäche zeigen wollte, musste die Entscheidung im Endspurt fallen. Die Achter Renngemeinschaft aus Mainz/Koblenz/Würzburg/Frankfurt/ Ingelheim musste sich im Ziel dann mit Platz drei hinter den Renngemeinschaften Team West und Team Nord zufrieden geben.

Erfreulich ist, dass Lisa und ihre Partnerin aus Mainz vom Deutschen Ruderverband für den Baltic – Cup nominiert wurden. Das heißt, der RVI hat nach langen Jahren wieder eine Aktive die im Nationaltrikot rudern wird. Herzlichen Glückwunsch.

Andreas Beer

 

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle noch an unseren Rolf Dach, der uns freundlicherweise seinen Doppelzweier „Chiquita“ für die Regattasaison zur Verfügung gestellt hat. Lieber Rolf! Vielen Dank!

Jessica Beer + Stephanie Hang

 

 

 

Langstreckenpokal „Die Rose vom Wörthersee“

 

Lisa Mohr vom RVI, der Landestrainer Robert Sens und einige Mainzer RuderInnen waren der Einladung zur Langstreckenregatta auf dem Wörthersee gefolgt, um eine erste Standortbestimmung für die anstehenden Langstreckentest vornehmen zu können. Gerudert wurden 16 km von einem Ende des Wörthersees zum anderen. Bei guten äußeren Bedingungen wurden die Ruderer nach Altersgruppen im Massenstart auf die Strecke geschickt. Lisa fand leider erst nach 45 Minuten in Ihren Rhytmus und konnte so nicht von Anfang an bei den Schnellsten mitrudern. Doch in der zweiten Streckenhälfte hatte sie dann enlich den optimalen Rhythmus gefunden und konnte so viele Platzierungen gut machen. Sie erreichte als vierte bei den U19 Juniorinnen das Ziel. Ein gutes Ergebnis, das für die anstehenden Langstrecken in Deutschland hoffen lässt.     

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Rudern gehört zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen. Rudern trainiert Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf.

Das Verletzungsrisiko ist sehr gering ist, daher hat Rudern einen hohen gesundheitlichen Wert und eignet sich besonders gut zur Rehabilitation und zur gesundheitlichen Prävention.

Rudern kann ab einem Alter von ca. acht Jahren (je nach Körpergröße, Wettkampfrudern ab einem Alter von zehn Jahren) bis ins hohe Alter betrieben werden.

Rennrudern als Leistungssport fordert aufgrund des hohen Trainingsaufwandes und der hohen Belastungen den Einsatz der ganzen Persönlichkeit.
Erfolge können nur durch systematisches Training über das ganze Jahr hinweg erreicht werden. Das Training auf dem Wasser wird durch Kraft- und Konditionstraining ergänzt.

Interessierte können sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden, Trainingszeiten findet ihr hier.

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