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Rudern

Deutsche Juniorenmeisterschaften 2016

 

Ungeschlagen und als die großen Favoriten gingen Annabelle Bachmann und Cora Loch bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften im U-17 Doppelzweier an den Start.

 

20 Mannschaften hatten zu dieser Bootsklasse gemeldet, sodass die A- und B-Finalistinnen über vier Vorläufe,  zwei Hoffnungsläufe und zwei Halbfinale ermittelt wurden.

 

Bereits im Vorlauf am Donnerstag zeigten Bachmann und Loch, dass sie dem Druck der Favoritenrolle gewachsen sind. Sie gewannen diesen mit deutlichem Vorsprung, damit war das Halbfinale direkt erreicht und man hatte am Freitag einen freien Tag.

 

Im Halbfinale ließen die beiden Ruderinnen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass sie auf den Punkt fit sind. Sie ruderten erneut mit großem Vorsprung als erste über die Ziellinie und sicherten sich damit eine der beiden Mittelbahnen im Finale.

 

Das Finale am Sonntag verlief für das Duo Bachmann / Loch wie die gesamte Saison über, sie waren als Favoritinnen die Gejagten, die beiden Hauptkonkurrenten aus Hamburg und Essen/Witten versuchten alles, um den Doppelzweier aus Rheinhessen unter Druck zu setzen und zu verunsichern. Doch Annabelle Bachmann und Cora Loch blieben davon unbeeindruckt und fuhren ihr Rennen von der Spitze weg ins Ziel.

 

 

Bachmann / Loch Final Sonntag:

„Um 5:45 Uhr aufstehen, eine halbe Stunde auf dem Spinner wachfahren, 6:30 Uhr frühstücken, 7 Uhr Abfahrt aus dem Hotel zur Regattastrecke, Boot und Skulls noch einmal überprüfen, mentale Vorbereitung und Rennbesprechung mit unserem Trainer Andreas Beer, 8:30 Uhr ablegen, warm rudern. Um 8:50 Uhr werden die Boote vom Starter aufgerufen und bekommen die Bahnen zugeteilt, die durch die Platzierung aus dem Halbfinale vorgegeben sind, der Startschiedsrichter fragt die Boote ab, noch zwei Minuten, die Mannschaften richten ihre Boote aus und gehen in die Startauslage, die Startampel steht auf rot, 9 Uhr die Ampel springt auf grün, das Finale über die 1.500m Strecke ist gestartet, jetzt rund fünfeinhalb Minuten saubere Rudertechnik, die Renntaktik umsetzen, auf die Konkurrenz achten, gegebenenfalls kontern, das Brennen in den Muskeln verdrängen, 09:05:24secund69hundertstel, geschafft! Wir sind Erster im Ziel und U-17 Meisterinnen im Doppelzweier, Wahnsinn.“

 

 Alexander Reisinger erreichte mit seinem Partner Altan Zor vom Mainzer RV über den Hoffnungslauf das A-Finale im U-17 Junioren Zweier ohne Steuermann. Hier belegten sie den fünften Rang, nachdem sie das Rennen bis zur 1.000 m Marke mitbestimmen konnten und erst am Ende der siegenden Mannschaft aus Hamburg und den Platzierten aus  Potsdam, Aschaffenburg und Saarbrücken nicht mehr folgen konnten.

 

Jessica Beer und Stefanie Hang haben ihren Titel bei den deutschen Sprintmeisterinnen 2015 verteidigt

 

 

Als wir bei schönstem  Sommerwetter bei unseren Ruderfreunden in Regensburg eintrafen, meinte es der Wettergott sehr gut mit uns…und so sollte es die nächsten Tage bleiben. Noch größer war die Freude, dass im Biergarten der Walba leckeres Bier in reichlicher Menge vorhanden war.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit unseren PKWs  nach Vohburg. Der RRK- Bootstransporter mit drei Vierern und einem Doppelzweier war bereits vorausgefahren. Vohburg  schreibt man mit Vogel  F, wie ein RVI´ler sinnigerweise bemerkte. Es folgte bereits vor dem Start die erste Ernüchterung…es fehlte ein Skull und der Bootstransporter war bereits abgefahren.  Kurz entschlossen sprang ein Freiwilliger ein und ruderte nur mit  einem Skull-Riemen die nächsten Kilometer,  bis uns der fehlende Skull nachgebracht wurde. Als erste Rast wurde Kloster Weltenburg angesteuert. Welch ein Betrieb!  Trotzdem schmeckte das Weltenburger Dunkel hervorragend. Leider konnte/durfte man nicht zu viel trinken, es waren noch einige Kilometer zu rudern.

Der Donaudurchbruch bei Kehlheim  war dank guter Strömung in wenigen Minuten geschafft, so dass man sich fragte: War das wirklich der Donaudurchbruch? Die weiteren Kilometer  waren etwas zäher, da wir den Altmühlkanal  bis Essing hinauf ruderten. Dort wurden die Boote zur „Nachtruhe“ gebracht.

Am nächsten Morgen ging es weiter bis Regensburg. Industrielandschaft wechselte mit eindrucksvoller Naturlandschaft.

Am nächsten Tag ruderten wir auf der „Klosterstrecke“ die Naab hinauf bis Pielenhofen. Eindrucksvoll das Kloster,  welches wir besichtigen konnten.

Als gute Bekannte wurden wir im nahen Restaurant begrüßt. Schade, dass immer noch kein bequemer Anlegesteg für Ruderboote vorhanden ist. Hans,  dies solltest du mal  bei Gelegenheit im RRK  zur Abstimmung bringen.

Am letzten Tag ging es den Regen hinauf. Vorher musste die Passage durch die Steinere Brücke durchrudert werden, dies  war kurz und eindrucksvoll. Wer hätte gedacht, dass der Regen solch ein flaches Gewässer ist. Den Steuerleuten wurde hier einiges  abverlangt. Aber auch dies wurde gemeinsam mit unseren Freunden von RRK bravourös gemeistert.

Mit einem  gemütlichen  Grillabend -  um den Grill kümmerte sich der Vorsitzende  des RRK persönlich,  Hans sei Dank - endete ein erlebnisreicher Tag in Regensburg.

Vielen Dank an alle,  die zu diesen  herrlichen  Rudertouren beigetragen haben.

Jessica Beer und Stefanie Hang sind Deutsche Sprintmeisterinnen 2014

Foto: Oliver Quickert, www.rudern.de

Nach fünf Jahren „Regenerationspause“ ging der alte Ingelheimer Mädchenvierer erstmals wieder gemeinsam an den Start, diesmal als Renngemeinschaft auf der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Brandenburg.

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Rudern gehört zu den wenigen Sportarten, die nahezu alle Muskelgruppen beanspruchen. Rudern trainiert Ausdauer, Koordination, Herz und Kreislauf.

Das Verletzungsrisiko ist sehr gering ist, daher hat Rudern einen hohen gesundheitlichen Wert und eignet sich besonders gut zur Rehabilitation und zur gesundheitlichen Prävention.

Rudern kann ab einem Alter von ca. acht Jahren (je nach Körpergröße, Wettkampfrudern ab einem Alter von zehn Jahren) bis ins hohe Alter betrieben werden.

Rennrudern als Leistungssport fordert aufgrund des hohen Trainingsaufwandes und der hohen Belastungen den Einsatz der ganzen Persönlichkeit.
Erfolge können nur durch systematisches Training über das ganze Jahr hinweg erreicht werden. Das Training auf dem Wasser wird durch Kraft- und Konditionstraining ergänzt.

Interessierte können sich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden, Trainingszeiten findet ihr hier.

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