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Nach fünf Jahren „Regenerationspause“ ging der alte Ingelheimer Mädchenvierer erstmals wieder gemeinsam an den Start, diesmal als Renngemeinschaft auf der Deutschen Hochschulmeisterschaft in Brandenburg.

Es fuhren Katja Breier (Uni Düsseldorf), Milena Hangen (TU Darmstadt), Yvonne Neß (Uni Halle) und Nina Lischke (Uni Marburg). Nach einmaligem Training zwei Wochen vorher ging es am Samstag um 11 Uhr zum Vorlauf des Frauen Doppelvierer ohne Steuerfrau. Um sich bei einer Gegnerschaft von neun Booten direkt für das Finale zu qualifizieren, wäre mindestens der zweite Platz nötig gewesen. Starker Gegenwind und die aufkommenden Wellen stellten hohe Anforderungen an die vier Frauen. Nach 300m hatte sich der Doppelvierer einen deutlichen zweiten Platz gesichert, den sie jedoch aufgrund eines „Krebsfangs“ (mit dem Ruder hängen bleiben) wieder abgeben mussten. Somit war der Hoffnungslauf die einzige Chance für den Einzug ins Finale. Diesen konnten  sich die vier eingespielten  Frauen  in einem harten Kampf gegen Hannover mit einer Sekunde Vorsprung sichern. Schon drei Stunden später ging es zum dritten Mal an diesem Tag an den Start. Bis 400m konnte der Doppelvierer gut im Feld mithalten, doch die Kräfte reichten nach dem vorigen anstrengenden Rennen nicht mehr aus und sie fuhren einen soliden 6. Platz ein. Alles in allem ein erfolgreicher Tag für die vier „Mädchen“, die nach fünf Jahren erstmals wieder ein Rennen bestritten.

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