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Deutsche Jahrgangsmeisterschaften U17/U19 Duisburg

 

Die bekannte Duisburger Regattabahn in Wedau war vom 25.–28.06.2009 Treffpunkt der besten deutschen Jugendruderer/innen, um hier um die Deutschen Meistertitel der Jahrgangsklassen U17, U19 und U23 zu kämpfen.

Für den RV Ingelheim starteten Jessica Beer und Stephanie Hang im Juniorinnen Doppelzweier der Jahrgangsklasse U17. Die Ziele der beiden jungen Ingelheimerinnen waren hoch gesteckt, mussten sie sich doch während der ganzen bisherigen Regattasaison nur dem Boot aus Potsdam geschlagen geben. Dementsprechend wurde mindestens Platz 2 angestrebt. Das Meldeergebnis konnte sich mit 16 Booten aus der ganzen Bundesrepublik sehen lassen. Durch einen 2. Platz im Vorlauf, knapp hinter Potsdam, qualifizierten sich Jessica und Stephanie direkt für das Halbfinale. Hier waren sie sich ihrer Sache sicher und fuhren den Gegnerinnen aus Crefeld, Vegesack, 2x Mecklenburg Vorpommern und Schleswig-Holstein auf und davon. Somit waren sie für das Finale am Sonntag nominiert, wo sie nun ein weiteres Mal auf die bisher ungeschlagenen Potsdamerinnen trafen. Startschnell wie gewohnt, lagen Jessica und Steffi bei der 500 m Marke eine knappe Sekunde vor Potsdam. Diesmal gelang es ihnen jedoch, die gefürchteten Zwischenspurts der Gegnerinnen erfolgreich zu kontern. Mit einer Sekunde Vorsprung überquerten sie als erste die Ziellinie und sicherten sich damit die Deutsche Meisterschaft im Juniorinnen Doppelzweier. Zweiter wurde Potsdam, gefolgt von Schleswig-Holstein, Gießen  und 2x Mecklenburg Vorpommern.

Für Lisa Mohr und Partnerin Marie Theiß (Mainzer Ruderverein) ging es im Zweier ohne Steuerfrau der Altersklasse U19 nicht allein um den Meistertitel, ein Sieg bei der Meisterschaft war die letzte Gelegenheit, sich für die Teilnahme bei der Junioren/innen Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Beide legten auch Erfolg versprechend los und erreichten durch ihren hart erkämpften Vorlaufsieg direkt das Finale. Hier lief es jedoch nicht so gut, sie kamen über den fünften Platz nicht hinaus. Diese Niederlage kostete die WM Teilnahme und war besonders bitter, da Lisa und Marie alle vor ihnen liegenden Gegnerinnen dieses Jahr schon geschlagen hatten. Mit entsprechender Wut im Bauch, starteten sie anschließend im Juniorinnen Achter mit Steuerfrau. In dieser Bootsgattung hatten nur 5 Boote gemeldet, daher wurde ohne Vorkämpfe direkt das Finale ausgetragen. Hier präsentierte sich das Südteam um Lisa Mohr überraschend stark. Vom Start weg gingen sie in Führung und bauten diese bis ins Ziel auf knappe 5 Sekunden aus. Ein Titelgewinn, der um so schöner war, da  vorher  niemand damit rechnen konnte. Zweiter wurde Team Nord/West vor Team Ost und zwei weiteren Renngemeinschaften.

Antonia Hengst startete im Juniorinnen Einer der Altersklasse U17. Sie trainiert erst seit einem Jahr regelmäßig und gehört zum talentierten Nachwuchs des Ruderverein Ingelheim. Für sie ging es darum, erste Erfahrungen auf einer großen Meisterschaft zu sammeln. Nach einem verpatzten Vorlauf konnte sie sich im Hoffnungslauf deutlich steigern, belegte den dritten Platz und erreichte somit das Halbfinale. Hier erruderte sie den fünften Platz, der sie ins kleine Finale verwies, wo sie sich in einem wirklich guten Rennen den vierten Platz erkämpfte. Bei 16 gemeldeten Booten belegte sie somit Platz 10, ein Erfolg, mit dem man  im Vorfeld nicht unbedingt rechnen konnte.

Auf diese Deutsche Meisterschaft  haben sich die Ruderinnen zusammen mit ihren Trainern Andreas Beer und Christian Mohr seit September letzten Jahres durch nahezu tägliches Training intensiv vorbereitet. Diese harte und fleißige Trainingsarbeit wurde jetzt mit zwei Meistertiteln belohnt – welch großer Erfolg für die kleine Rennrudertruppe des Ingelheimer Rudervereins.

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